Leitthema: Stadt mit Tatkraft für Energie, Wirtschaft und Innovation

Mach‘s Dir in Deiner Stadt gemütlich, aber nicht bequem

Gemütlich vielleicht, aber bequem? Bequem hat es sich Enrico Frühling nie gemacht auf seiner Laufbahn vom Kfz-Mechaniker zum erfolgreichen Unternehmer. Und trotzdem hat er jetzt in seiner Firma „Stylework“ ein bequemes Möbel für seine Stadt Cottbus entwickelt. Quasi als Sinnbild dafür, dass man sich hier wohlfühlen kann. Für seine Stadt kreativ zu denken – das machte ihm immer Freude, auch als er noch im Landkreis in Opas Garage gearbeitet hat. Damals entstanden die blauen Buchstaben für das Cottbuser FilmFestival. Heute hat er 17 Mitarbeiter und stattet unter anderem weltweit agierende Sportfirmen, Automobilkonzerne, Fluggesellschaften oder die Filmindustrie mit großformatigen dreidimensionalen Werbedisplays aus. Die Dekorationen für den Presseball der Berlinale und ihre Filmpremieren entstehen in der Firmenzentrale in Cottbus-Dissenchen. Aus dem perfekten Zusammenspiel von Holz, Metall, Kunststoffen und anderen Werkstoffen kann er Einzigartiges herstellen und große Aufmerksamkeit wecken. Warum baut er nicht in Berlin oder Köln, sondern in Cottbus? „Weil ich mich hier wohlfühle, meine Familie und Freunde hier habe. Hier finde ich meine Zulieferer und bin in mitten von Europa. Ich reise viel und liebe es, in meine Heimatstadt nachhause zu kommen. Hier kann ich es mir gemütlich machen!“ Die von Stylework entworfenen Cotti-Sesselchen werden demnächst öfter in der Stadt zu sehen sein. Daran ist die Einladung geknüpft, es sich tatsächlich gemütlich zu machen – im Sesselchen, aber vor allem in der Stadt. Und Fotos davon um die Welt zu schicken.

Foto: Enrico Frühling baute ein Cotti-Sesselchen, um zu zeigen: In Cottbus kann man sich‘s gemütlich machen. Obwohl er selbst alles andere als bequem unterwegs ist mit seiner erfolgreichen Firma stylework.

Links zum Weiterlesen und hören:
nulldrei55 Podcast
stylework.de

Gemütlich, aber nicht bequem:
Enrico Frühling im Cotti-Sessel