Leitthema: Alte und neue Kulturlandschaften im Sinne Fürst Pücklers verbinden

Pücklers Graupappeln für den Förderverein Cottbuser Ostsee

Seit Claudius Wecke Parkleiter im schönen Pücklerpark Branitz im Südosten der Stadt ist, beschäftigt ihn das Thema Cottbuser Ostsee. Mit 19 Quadratkilometern dreimal so groß wie Pücklers Landschaftspark wird der künftige Cottbuser Ostsee sein. Und die Gestaltungsaufgabe der Stadt ist so gigantisch, wie damals die für den genialen Tausendsasser Pückler, der 1845 in der trockenen Kiefernschonung um das Schloss seiner Vorfahren stand und mit stattlichen 60 Jahren noch begann, aus der märkischen Sandwüste eine Oase zu machen. Heute ist Branitz einer der schönsten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild. Kann man die beiden Landschaften – die alte und die neue - verbinden und wie würde Fürst Pückler heute an diese Gestaltungsaufgabe herangehen? Beim Ostseetalk des Fördervereins Cottbuser Ostsee im Popup-Store in der Cottbuser Innenstadt hat Claudius Wecke dafür nicht nur Ideen im Gepäck, sondern auch ein Geschenk: Genetisch originale Nachzüchtungen der markanten Pücklerschen Graupappeln – sie sollen am Ostsee einen Platz finden und auf das gärtnerische Vorbild verweisen. Und: Ein Landwirtschaftsweg, der direkt von Branitz in Richtung Ostsee führt, soll einen neuen weg- und zukunftsweisenden Namen bekommen. Vorschläge sind willkommen. Im Herbst werden hier – auf dem künftigen Ostseeweg - bei einem Parkseminar mit Ehrenamtlern die ersten wegbegleitenden Gehölze aus Pücklers Baumuniversität gepflanzt.

Links zum Weiterlesen:
see-in-sicht.de
pueckler-museum.de

Claudius Wecke (mitte) beim Ostseetalk im Ostseefenster Die ersten Badelatschen für den Ostsee gabs zum Flutungsfest im April